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Sicher unterwegs

Kriterien für einen guten Autokindersitz

Bild Sicher unterwegs mit FamilieJe kleiner der Fahrgast ist, umso größer ist die Gefahr bei einem Unfall im Auto. Diese Faustregel gilt in erster Linie für Kinder, denn schon ein Aufprall bei “nur“ 30 Km/h kann bereits tödlich enden. Um den für Kinder gefährlichen Schleuderkräften wirklich sicher entgegen zu wirken, ist ein guter Kindersitz unabdingbar. Doch nicht jedes Modell ist vorbehaltlos zu empfehlen, es gibt gewisse Kriterien auf die Käufer achten sollten.

 

Tests und Vergleiche im Internet nutzen

 

Die drei wichtigsten Faktoren die stimmen müssen sind: Sicherheit, Handhabung und Ergonomie. Den wichtigsten Punkt, die Sicherheit kann selbst schlecht vorher überprüfen. Hier gibt es verschiedene Tests, wie von der Stiftung Warentest und dem ADAC die Crashtests mit Dummies durchführen und das Verhalten bei Frontal- und Seitenaufprällen untersuchen. In den Tests wird auch die Handhabung beurteilt, also ob die Sitze sich problemlos einbauen und an das Auto anpassen lassen. Die Ergonomie beantwortet Fragen, ob das Kind auch bequem sitzt, genügend Platz für seine Beine vorhanden sind und auch ob der Kindersitz optisch gut aussieht.

 

Worauf beim Kauf geachtet werden sollte

 

Ein Kindersitz sollte immer vorher vom Kind ausprobiert werden. Durch ein Probesitzen kann die Passform und der Komfort getestet werden. Im besten Fall baut man den Sitz in sein Auto ein und führt den Test dort durch. Auf das Prüfsiegel ECE 44 mit der Prüfnummer 03 oder 04 sollte unbedingt geachtet werden. Der Aufkleber in orangener Farbe garantiert dem Käufer, dass der Sitz nach den neusten Standards zugelassen und getestet wurde. Sitze mit dem älteren Siegel EC 44 01/02 sollten in jedem Fall vermieden werden, sie sind aber auch ohnehin seit April 2008 verboten. Von Kindersitzen aus zweiter Hand ist dringend abzuraten. Nur ein neues Produkt garantiert, dass nicht etwa winzig kleine Haarrisse im Material den Sitz unsicher machen. Sparen kann man hingegen beim Dekor und der Zubehör. Eine auffällige Lackierung oder ein extra Sonnendach ist nicht zwingend für alle notwendig und kostet in der Regel extra.

 

Die Spitzenreiter

 

Der knapp über 400 Euro teure Kindersitz Sirona von CYBEX ist besonders für Kinder von der Geburt bis 18 kg bzw. 4 Jahre geeignet. Highlight ist die Reboard-Funktion, die es ermöglicht den Sitz in Gegenfahrtrichtung zu benutzen. Bequemes ein- und aussteigen ist durch die seitliche Drehfunktion möglich. Für Sicherheit sorgen ein Fünfpunktgurt, das Befestigungssystem Isofix und ein Stützfuß. Für Babys bis ca. 15 Monate mit einem Maximalgewicht von 13 kg ist der RÖMER Babysafe plus ISOFIX eine gute Alternative, der mit seinen hohen Seitenwangen einen besonders guten Seitenaufprallschutz bietet. Über dem bei der Fahrt nach oben gerichteten Tragebügel kann während der Fahrt dort Spielzeug zur Beschäftigung befestigt werden. Der Sitz kostet mit Isofix-Sockel etwa 135 Euro. Für etwas ältere Kinder bis 12 Jahre mit einem Maximalgewicht von 36 kg eignet sich der CYBEX Pallas, der sogar eine Liegeposition bietet. Der mit einem extra abmontierbaren Fangkörper ausgestatteter Sitz ist für rund 220 Euro zu haben.

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